BÖHMISCHE SCHWEIZ

Felsenburg Falkenstein - Falkenstejn Wilhelminenwand - Vileminina Stena
1. Durch diese enge Gasse muss er kommen. Aufstieg zur Felsenburg Falkenstein (Falkenstejn). Burggraf Mikeš Blejketa hat hier im 13./14. Jahrhundert die Strassen beplündert.
2. Ausblick von der "Wilhelminenwand" (Vileminina Stena) 439m - wurde im 19.Jahrhundert nach der Fürstin Wilhelmine Kinsky benannt. Vorher heiss sie "Schwarze Wand" (Cerna Stena). Unterhalb befindet sich Balzers Lager (Balzerovo lezeni) mit einer Inschrift: "Wer ist Meister? Der was ersann. Wer ist Gesell? Der was kann. Wer ist Lehrbursch? Jedermann.". Die Inschrift wurde 1856 eingemeisselt und der Text ist von Goethe.
Marienfels - Mariina Skala Blaubeere
3. Auf dem Marienfels (Mariina Skala) 428m benannt nach Fürstin Marie Kinsky wurde 1856 unter Fürst Ferdinand Kinsky eine Hütte errichtet, die heute noch steht. (früher Feuerwachpunkt, "Spitzgestein" oder "Grosser Spitziger" genannt)
4. Blaubeere auf der Anhöhe der Wilhelminenwand.
Rudolfstein - Rudolfuv Kamen Wilde Klamm - Divoka Souteska
5. Der Rudolfstein (Rudolfuv Kamen) 480m wurde 1824 nach Fürst Rudolf Kinsky benannt. Vorher hiess er "Ostroh" oder "Hoher Stein". Auf ihm steht ebenfalls eine Hütte.
6. Die Kamnitzschlucht wurde 1877 zum ersten mal von jungen Männern befahren. Fürst Edmund liess die Klammen durch italienische Bauarbeiter 1889 ausbauen und 1890 wurde der Bootsverkehr in der Edmundsklamm aufgenommen. Die Wilde Klamm (Divoka Souteska) folgte 1898.
Forelle Felsenburg Schauenstein - Saunstejn
7. Forelle in der Kamnitz.
8. Die Felsenburg Schauenstein (Saunstejn) bei Hohenleipa (Vysoka Lipa) wurde im 13./14. Jahrhundert erbaut. Überreste gibts kaum noch aber gefährliche Aufstiege und wunderbare Ausblicke

Kleines Prebischtor - Mala Pravcicka Brana Paulinengrund - Pavlinino Udoli

9. Kleines Prebischtor (Malá Pravcická brána) nördlich von Hohenleipa ist 2,30m hoch und 3,30m breit
10. Der Kreibitzbach (Chribská Kamenice) fliesst im Paulinengrund (Pavlinino Udoli) einem tief eingeschnittenen Tal wo die Vögel wunderschön singen und der Bach leise rauscht.

Daten
Rudolf Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau *Prag 30.03.1802 +Linz 27.01.1836
verheitratet in Prag 12.05.1825 mit
Gräfin Wilhelmine Elisabeth von Colloredo-Mannsfeld *20.07.1804 +03.12.1871
deren Sohn Ferdinand Bonaventura Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau
*Wien 22.10.1834 +Hermanuv Mestec 02.01.1904 (nach einem Fall von seinem Pferd (genau wie sein Opa))
verheiratet in Wien 05.04.1856 mit
Prinzessin Marie von und zu Liechtenstein *19.09.1835 +11.06.1905
übrigens residierte die Familie im Kinsky-Palast auf dem Altstädter Ring in Prag
Kinsky Palast
vor dem wir bei einem Besuch in Prag auch zufällig standen.

(c) 2004 ThomasSchaffhirt